Jubiläumsgala

In diesem Jahr wurde der Galaabend anlässlich des Trakehner Hengstmarktes zur Hommage an die Trakehner Ursprünge. Eindrucksvoll wurde Tradition und Gegenwart in den verschiedenen Schaubildern zusammengeführt.

Gastmoderator Hans-Heinrich Isenbart begrüßte das internationale Publikum zum „Familientreffen der Trakehner“ und traf auch im Verlauf des Abends mit seinen Kommentaren immer wieder die Herzen der Trakehner Freunde. Der Jagdtag in Ostpreußen, inszeniert von Otto Langels, eröffnete den Abend. Fünf Gespanne und fuhren zu den Klängen der Jagdhornbläser aus Hameln-Pyrmont in die Arena, begleitet von Hans-Wilhelm Bunte zu Pferd. Sogar ein 1990 restaurierter Wagen, der den Treck aus Ostpreußen mitgemacht hat, war dabei. Auch die freilaufende, gemischtfarbene Herde vom Krotenbach sollte an die traditionellen Herden in Trakehnen erinnern. Die Jahressiegerstuten wurden dann sogar von „echten Ostpreußen“ hereingeführt und machten ganz deutlich, was mit „in Generationen denken“ gemeint ist.

Einige Trakehner Zukunftshoffnungen aus den deutschen Landgestüten wurden in Neumünster präsentiert. Dazu brachte Dr. Astrid von Velsen Araberhengste aus Marbach mit, die mehr als deutlich machten, dass die Veredlung mit diesem Blut ein Gewinn für die Zucht ist. Weitere tolle Sportpferde aus den verschiedenen Disziplinen zeigten die typischen Trakehner Attribute wie Schick, Charme, Leistungsfähigkeit und Bewegungsqualität.

Weitere interessante und auch emotionale Schaubilder folgten und der Auftritt von Georg August Schulte-Quaterkamp mit seinem Hurrican rundete den gelungenen Galaabend ab. Neben den nachdenklichen und ernsten Passagen sorgte er bei dem Publikum für schallendes Gelächter. Am Ende konnte jeder Zuschauer, gleich welchen Alters, etwas mit auf den Weg nehmen und stolz darauf sein, zur „Familie der Trakehner“ dazu zugehören.