TG-Besamung – Das Management ist wichtig
Der Einsatz von Tiefgefriersperma (TG) in der Pferdezucht wird häufig immer noch kontrovers diskutiert. Die in der Praxis zunehmend genutzte Alternative gegenüber der Nutzung von Frischsamen wird zwar von vielen Züchtern vermehrt angenommen, dennoch gibt es immer noch viele Vorbehalte gegenüber dieser Besamungsmethode. Allerdings haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren zunehmend verändert und verbessert.
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Attraktive Genetik aus dem Eis
Der Einsatz von Tiefgefriersperma (TG) gewinnt in der nationalen und internationalen Sportpferdezucht weiter an Bedeutung. Auch zunehmend Trakehner Züchter nutzen erfolgreich diese Bedeckungsform, dabei steht Ihnen eine große Auswahl an Hengsten zur Verfügung.
Da in vielen Sportpferdezuchten die Anzahl der belegten Stuten im Wesentlichen von den Erfolgen der Deckhengste im internationalen Turniersport abhängt, muss eine ständige Samenverfügbarkeit über Tiefgefriersamen sichergestellt werden. Darüber hinaus wird durch die einfache und zeitlich unbegrenzte Lagerung der TG-Pailletten sowie durch ein zuverlässiges Versandsystem eine Doppelbelastung durch zeitgleichen Zucht- und Sporteinsatz der Hengste vermieden. Insbesondere in den Niederlanden, Belgien und Frankreich ist die TG-Besamung seit vielen Jahren fest etabliert und hat dort, nicht zuletzt durch die forcierte Nutzung sportlich bewährter Hengste, erheblich zum Zuchtfortschritt beigetragen. Anhand einer Checkliste zur Nutzung von Tiefgefriersperma möchten wir den Trakehner Züchtern eine Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung der TG-Besamung geben. Auch finden Sie auf dieser Seite, rechts im Kasten, eine Auflistung erfahrener TG-Tierärzte.
Hier finden Sie eine Auflistung von im Spitzensport verfügbaren französischen Hengsten, sowie die Vertriebsstationen in Deutschland:
Französische Vielseitigkeits- und Springhengste im TG-Einsatz