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Hengstverteilungsplan

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Termine | Frühjahrskörung

Trakehner Hengst-Wochenende am 10./11. Februar 2017 in Münster-Handorf

Zwei neue Hengste für die Trakehner

Bei der heutigen Hengstkörung des Trakehner Verbandes im Westfälischen Pferdezentrum Münster-Handorf traten neun Körkandidaten vor die Kommission. Drei Dreijährige, zwei geprüfte Hengste sowie zwei Englische Vollblüter und je ein Vollblutaraber und ein Angloaraber. Ein Trakehner und ein Vollblüter erhielten die Anerkennung für die Trakehner Zucht.

Die Sächsische Gestütsverwaltung in Torgau/Moritzburg ist Züchter und Aussteller des vierjährigen, im 14-Tage-Test geprüften FREIHERR VON STEIN (v. Millennium – Perechlest). Bei einem Stockmaß von 1,73 m ist der Dunkelbraune korrekt, typstark, mit viel Aufsatz, guten Reitpferdepoints und großer Übersetzung und viel Schwung in der Bewegung.

Der fünfzehnjährige Fuchshengst MOUNT ETNA xx (v Mister Bailey xx – Ela-Mana-Mou xx) ist aus irischer Zucht des Airlie Stud und wurde für die deutsche Reitpferdezucht von der verstorbenen Dr. Ursula Mittermayer entdeckt. Der großrahmige Fuchs gab sein Zuchtdebüt als Landbeschäler in Celle und gehört jetzt Simone Lindemeier Trippel. Antrittstark und mit anerkennenswerten Reitpferdepoints empfahl er sich heute für die Trakehner.

Junge Vererber und ein Überaschungsgast bei der Hengstschau

Am 11. Februar hatte der Trakehner Zuchtbezirk Westfalen zur 19. Trakehner Hengstschau in das Pferdezentrum Westfalen geladen. Vor gut gefüllten Rängen stellten sich 28 gekörte Hengste vor, unter ihnen natürlich auch die beiden am gleichen Tag für die Trakehner Zucht anerkannten MOUNT ETNA XX (15j. v Mister Baileys xx – Ela-Mana-Mou) und FREIHERR VON STEIN (4j. v. Millennium – Perechlest).

Junge Siegerhengste, Reservesieger und Prämienhengste repräsentierten die Spitzen der Körjahrgänge und begeisterten als moderne, typvolle wie hochedle Rasservertreter. Der Siegerhengst 2016, HIS MOMENT präsentierte sich souverän unter dem sattel, PERPIGNAN NOIR, Siegerhengst 2015, hatte den weiten Weg aus Bayern nicht gescheut und zeigte sich gereift und kraftvoll und auch SIR SANSIBAR, Siegerhengst 2014 brillierte mit seinem Bewegungspotenzial, Trakehner Charme und ausgezeichnetem Interieur.

Den Jüngsten gehörten die ersten Auftritte: Reservesieger ZAUBERREIGEN durfte seinen jugendlichen Charme noch an der Hand präsentieren, HIGH FIVE und FIRST SIGHT gaben ihr Debüt an der Longe und der charmante DEINHEART zauberte seiner jungen Reiterin ein Strahlen ins Gesicht und veranlasste den Zuchtleiter zum passenden Kommentar „Ein echtes Gute-Laune-Pferd“. HELIUM, SIR SAMOA und IVANHOE untermauerten aufs Feinste die aktuelle Bedeutung des MILLENNIUMs, der als Überraschungsgast höchstpersönlich offenbarte woher seine gefragten Söhne Bewegungsqualität, Schönheit und Trakehner Schmelz haben. Die Dressurveranlagung gepaart mit Leistungsbereitschaft, Leichtfüßigkeit und Adel ist eine Säule der modernen Trakehner Zucht. Gerade „volljährig“ waren HERAKLES; SCHWARZGOLD und DÜRRENMATT eine Augenweide auf dem Weg in die schwere Klasse, den sie neben ihrem Deckeinsatz antreten.

Zu einem Höhepunkt der großen Hengstschau entwickelt sich zunehmend das Springen. „Family Business“ für HIRTENTANZ, der spielerisch und gut gelaunt S-Höhen bewältigte und dabei von seinem Sohn ABENDTANZ nicht minder vermögend begleitet wurde. Enkel DONAUABEND zeigte fünfjährig ebenfalls Geschick am Sprung. In der Nachwuchsriege, in der auch Olympionikin Sara Algotsson-Ostholt ihren Schützling EDMONTON vorstellte, faszinierte auf ganzer Linie Trakehner Leistungsblut aus Polen: Der vierjährige KROS, der sechsjährige ADORATOR sowie der siebenjährige AVATAR haben längst das Interesse einiger Landeszuchten geweckt und vermochten mit Vermögen, Geschick, Vorsicht und schnellem Bein zu begeistern und bieten sportliche Alternativen für Busch und Parcours gleichermaßen.

Die klassische Blut-Alternative für Trakehner Züchter ist seit jeher das Spezialblut: zwei Vollblutaraber, SAID ox und IS ORLOW ox, warben für die Edlen Wüstensöhne. Drei Englische Vollblüter, Asagao xx im Springen sowie Mount Etna xx und LUCARELLI xx zeigten sich nach erfolgreicher Rennlaufbahn unter dem Sattel.

Im Vergleich zu früheren Jahren mochten etwas geringere Starterzahlen im Vorfeld vielleicht enttäuschend wirken – definitiv zu Unrecht, wie die Qualität der gezeigten Hengste jedoch beweisen konnte! Ein Generationswechsel hat stattgefunden und in den Startlöchern steht jugendliche Klasse für das Viereck ebenso wie für die Trakehner Domäne Vielseitigkeit.

Impke Eppers

Impressionen von Jutta Bauernschmitt