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Ab 16. Februar im Kino
In Zeiten des Ersten Weltkrieges, als noch zu Fuß und zu Pferd gekämpft wurde, hatte der schnelle, wendige und ausdauernde Trakehner eine große Bedeutung. In Ostpreußen war die Produktion von Pferden für die Kavallerie Hauptaufgabe der Pferdezucht. Landstallmeister Burchard von Oettingen (1850 – 1923) setzte Anfang des 20. Jahrhunderts bereits auf Vollblüter, wie den Tempelhüter-Vater Perfectionist xx. Sein Nachfolger Kurt Graf von Sponeck (1873 – 1955) leitete das Trakehner Gestüt von 1911 – 1922. In seine Zeit fiel der 1. Weltkrieg, zu dessen Beginn die Pferde verlagert werden mussten. Sie gingen nach Neustadt/Dosse, Graditz und nach Schlesien und kehrten erst 1919 zurück. Auch von Sponeck setzte in der Zucht auf die Tugenden Härte und Leistungsbereitschaft, die dem Trakehner Pferd im Ersten Weltkrieg einen hohen Stellenwert einbrachten. Allerdings reduzierte sich der Trakehner Pferdebestand durch den Krieg auf nahezu die Hälfte.
Im Film "War Horse" von Walt Disney wird die Zeit des Ersten Weltkrieges in Romanform anhand der Geschichte eines Jungen und seines Pferdes skizziert, auch wenn nicht mit Trakehner Pferden gedreht wurde.
Oscar®-Preisträger Steven Spielberg präsentiert ein episches Abenteuer und eine Hommage an Klassiker der Filmgeschichte: Die mitreißende Geschichte eines Jungen und seines Pferdes erzählt von wahrer Freundschaft, Loyalität und großem Mut. War Horse (Gefährten) handelt von der tiefen Freundschaft zwischen einem außergewöhnlichen Pferd namens Joey und Albert (Jeremy Irvine), einem jungen Mann, der es zähmt und trainiert. Als die beiden durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs getrennt werden, folgt der Film der gefährlichen Reise des Pferdes auf seinem Weg durch den Krieg und zeigt, wie es die Leben zahlreicher Menschen inspiriert und verändert, denen es unterwegs begegnet – britischen Kavalleristen, deutsche Soldaten und einem französischen Bauern und seiner Enkelin – bevor die Geschichte im Niemandsland zwischen den Fronten und Schützengräben ihren bewegenden Höhepunkt erreicht. Der Erste Weltkrieg wird allegorisch als Reise dieses Pferdes erzählt – eine Odyssee aus Freud und Leid, bewegenden Emotionen und atemberaubender Spannung. „Die Geschichte hat mich sofort fasziniert. Meiner Meinung nach ist es eine sehr ehrliche Geschichte. Es ist eindeutig ein Film für die ganze Familie – die Reise eines Jungen und eines Pferdes, die enge Freunde waren, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Ich hoffe, dass diese allgemein gültige Story die Menschen überall auf der Welt zueinander führt.“ (Steven Spielberg, Regisseur)
http://www.youtube.com/watch?v=SoHDCckuZE4
Vielen Dank für die rege Teilnahme an unserer Verlosung! Die Gewinner wurden ausgelost und bereits benachrichtigt.
Wir wünschen allen Gewinnern viel Spaß beim Film.